Hasenfilet mit Preiselbeeren und einem guten Spätburgunder

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Vergangene Woche habe ich meine Schwiegereltern und meine Eltern zum sonntäglichen Essen eingeladen und Hase vorbereitet. In Verbindung mit einem schönen Spätburgunder war es ein wirklicher Erfolg, daher möchte ich mein Rezept hier teilen.


 

Zutat Menge (für 4 Personen)
Butter 30 g
flüssige Sahne 125 m
geschlagene Sahne 2 EL
Gin 4 cl
mageres Hasenfilet 640 g
Öl 1 EL
gehackte Petersilie 1 Bund
gewürfelte Schalotten 1-2 kleine
Speckwürfel 30 g
Steinpilze 250 g
Preiselbeeren, verlesen 3 EL
Wildjus 125 ml
Salz und Pfeffer ein wenig

Zubereitung dieses Hasenfilets

Zur Vorbereitung sollte erst einmal das Hasenfilet in ganz dünner Scheiben geschnitten werden, damit es später schön gebraten werden kann. Diese feinen Scheiben müssen jetzt kurz aber stark angebraten werden. Dazu sollte erst einmal die Pfanne kräftig mit Öl vorerhitzt werden. Wenn man den Kochlöffel in das Öl hält und sich daran kleine Blasen bilden ist die Pfanne heiß genug, und die Hasenfiletscheiben können hinein gegeben werden. Diese nun in dem sehr heißen Öl kurz anbraten. Und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann das Fleisch wider heraus nehmen und beiseite legen.
Den entstanden Bratensatz dann mit der flüssigen Sahne und dem Gin ablöschen und das ganze ein wenig einköcheln lassen. Nach kurzer Zeit den Wildjus und auch die Preiselbeeren beigeben und auch diese mitkochen. Das ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn alles gut durchgekocht ist, dann kann die geschlagene Sahne dazu gegeben und unter gehoben werden. Daraufhin das Fleisch zurück in die Pfanne geben. jetzt allerdings die Herdplatte zurückschalten und nicht weiter kochen lassen.

Nebenbei die Steinpilze putzen und waschen. Diese sollten danach gut abtropfen können. Zur Vorbereitung dann ebenfalls feine Scheiben aus den Pilzen schneiden und sie dann in der Pfanne mit Butter heiß andünsten. Wenn die Pilze die gewünscht Konsistenz haben, können die gewürfelten Schalotten und die Speckstückchen dazu gegeben werden. Auch diese sollte kurz Zeit bekommen mitzudünsten. Zum Ende noch mit Salz und Pfeffer abwürzen und dann die Petersilie hinzugeben.

Soweit wäre das ganze eigentlich fertig. Ich persönlich spreche mich immer dafür aus, dass das Auge mitisst, und habe daher die Steinpilze wie in einem Kranz auf den Tellern drapiert und die Hasenscheiben in die Mitte gelegt. Dann habe ich die Sauce darüber gegossen und noch einige weitere Preiselbeeren dazu gegeben. Ich habe selbst gemacht Spätzle dazu gereicht, aber könnte es mir auch mit Semmelknödeln bestes vorstellen.

Meine Weinempfehlung zu diesem Hasengericht wäre der Aufwind Spätburgunder von Thomas Hensel aus der Pfalz. Da dieser nicht zu starke Toastaromatik aufweißt, passt er hervorragend zu dem kräftigen aber nicht übermächtigen Hasenfleisch und ergänzt alles gut.

Guten Apettit!

 

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